bambAIRg

1. Bamberger Gleitschirmclub

 

 

Keine Angst - Gerhard geht es gut!

Er musste nur als "Opfer" beim Erste-Hilfe Kurs in Hohenpölz herhalten.
Genaueres in Ulrikes Text - (Danke!)

Es könnte passieren: Es erwischt einen Fliegerkollegen, und ich stehe daneben – am Berg, womöglich allein. Was soll ich tun? Und was mache ich zuerst? Und was ist, wenn ich etwas falsch mache? Allein diese Fragen lassen mich zögern und kosten wertvolle Zeit.

 

Von Gerhard Dresel perfekt organisiert, findet am 22. Januar in Hohenpölz ein Erste-Hilfe-Kurs für 20 Gleitschirmpiloten statt. Diese Fortbildung hält ein Kollege von Gerhard: Der Berufsfeuerwehrmann Alexander Noack fährt schon lange als Rettungsassistent im Rettungsdienst und unterrichtet bei Rettungsdienstorganisationen. 

 

Nach einem Theorieteil, von Alexander kurz und knackig aufbereitet und oft mit Humor gewürzt, wird es „richtig praktisch“: Wir üben das richtige Anlegen eines Druckverbandes und erfahren, wie man sich z. B. am Berg ohne Verbandskasten mit vorhandenen Gegenständen behelfen kann.

 Jetzt kommen wir selbst in voller Montur mit Helm und Gurtzeug als „Opfer“ und „Helfer“ an die Reihe. Alexander und Gerhard zeigen uns, wie wir einem verletzten Piloten unter Stabilisierung seiner Körperachse den Helm abnehmen können und wie wir ihn vom Gurtzeug befreien und in eine stabile Seitenlage bringen. Geduldig geht Alexander auf jede Frage ein. Wir lernen, dass schon das Beruhigen der Person ein wichtiger Bestandteil des Helfens ist und wie wir auf unseren „Eigenschutz“ achten.

 

 

Interessant auch, wie viel sich bei der Ersten Hilfe in den letzten Jahren verändert hat: Es gibt neue Erkenntnisse, z. B. zur Herzmassage und Atemspende, und man will erreichen, dass die Helfer tatsächlich anpacken und etwas tun. So ist die neue „stabile Seitenlage“ ist für Unerfahrene viel einfacher zu bewerkstelligen. Denn Helfen ist in jedem Fall besser als nicht handeln.

Die besondere Leistung von Alexander liegt darin, aus der Flut von Informationen und Fragen auf die Punkte zu kommen, die wirklich wichtig sind. Er gibt ganz konkrete, kurze Leitlinien vor, die man im Stress der Unfallsituation wirklich noch im Kopf haben und anwenden kann. Er sagt, worauf es ankommt. Auf diese Weise gibt er Sicherheit und macht Mut. Ich bin mir sicher: Die 20 Teilnehmer dieses Tages werden künftig - übrigens nicht nur bei verunglückten Piloten - schneller, gezielter und sicherer helfen.

 

Ulrike Kreuzig

Seilreparatur

BGSC-Kalender

Schlepp: Ablauf

Hohenpölz Wetter

Mitgliederportal

Flugschule Thomas

PM-TREE

Im Falle eines Falles hilft

Ostbayerncup

Fly Mike